
Das Prinzip der Elektrostimulation besteht darin, die peripheren Nervenfasern mit kleinen elektrischen Impulsen zu stimulieren, die durch Oberflächenelektroden übertragen werden.
Die von den Compex-Stimulatoren generierten elektrischen Impulse gestatten es, verschiedene Typen von Nervenfasern zu stimulieren:
1) Die motorischen Nerven mit dem Effekt, dass den Muskeln eine mechanische Reaktion auferlegt wird, deren Ablauf und Nutzeffekte von den Stimulationsparametern abhängig sind.
2) Bestimmte Typen sensibler Nervenfasern zur Erzielung schmerzlindernder Wirkungen.
![]() |
![]() |
Wenn die Kontraktion (das Zusammenziehen) eines Muskels ausgelöst wird, so übermittelt das Gehirn den Befehl in Form von elektrischen Strömen, die mit hoher Geschwindigkeit die Nervenfasern durchlaufen. Am Ende ihrer Reise erregen diese elektrischen Ströme den motorischen Nerv, der die Information an die unmittelbare Umgebung des Muskels weitergibt und die Muskelkontraktion auslöst.
Bei der Elektrostimulation wird die Erregung mittels 'optimaler' elektrischer Impulse, die Wirksamkeit, Sicherheit und Komfort der Anwendung garantieren, direkt am motorischen Nerv produziert. Dank dieses Vorgangs kann der Muskel nicht zwischen einer willentlichen (durch das Gehirn ausgelösten) Kontraktion und einer elektrisch induzierten Kontraktion unterscheiden: Die bewirkte Muskelarbeit ist die gleiche, egal woher der Befehl kommt.
Einsatzbereiche